Heli im Gebirgseinsatz

Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Helikopter pro Einwohner als im Alpenland Schweiz. Die rund 250 Maschinen fliegen vor allem in den Bergen.

Personen- und Material-Transporte für Arbeiten an abgelegenen Orten lassen sich ohne Helikopter nicht oder nur umständlich und teuer ausführen. Für den Gebirgseinsatz eignen sich Maschinen, welche dank ihrer starken Turbinen möglichst viel Last mitnehmen oder anhängen können.


Die Gebirgsfliegerei stellt an die Piloten höchste Ansprüche: Berge, Wind und Wetter, Schnee und Eis, sowie die deutlich dünnere Luft (geringere Leistung der Helikopter) sorgen für schwierige Verhältnisse.


Ebenso wichtig wie der Pilot sind im Gebirge die Flughelfer. Nur ein eingespieltes Team kann die Passagiere und die schweren Lasten sicher transportieren. Speziell anspruchsvoll ist das Holzen mit dem Helikopter, in der Fachsprache „Logging“ genannt. Das fachgerechte Anhängen und Ausfliegen der Baumstämme fordern Pilot und Bodencrew enorm.


Der seit 40 Jahren bewährte französische Lastesel SA 315 B Lama wird allmählich durch die Ecureuil B3 von Eurocopter abgelöst.


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